Der Künstler nimmt Bezug auf die beiden Bombenfunde und platziert seine Arbeit 'Zeitpunkt' an den Stellen, an denen die Bomben tatsächlich auf dem Gelände der Landesgartenschau gefunden wurden. Aus dem Inneren der roten Punkte ist ein tickendes Geräusch zu hören. An einer Stelle am Wegrand, von dem aus die Punkte zu sehen sind, ist eine Informations-Tafel platziert, die das Gelände mit den eingezeichneten Fundorten zeigt, sowie Fotos des Entschärfungsvorgangs. Die Arbeit greift den Tatbestand auf, dass die ortsansässige Uhren-Industrie kriegsbedingt Zeitzünder für Bomben produzierte und versteht sich daher auch als ein Beitrag zur Erinnerung an die Schwenninger Heimatgeschichte.