Regionaler Kunst-Wettbewerb zur Landesgartenschau 2010 Villingen-Schwenningen

Zur Landesgartenschau Villingen-Schwenningen 2010 wurden KünstlerInnen aus Baden-Württemberg (hier geboren, oder jetzt wohnend) aufgefordert, sich in ihrer Bildsprache zu den Themenbereichen 'Zeit', 'Uhren', 'Zeitmessung' oder 'Passagen', 'Wegmarken' auseinanderzusetzen und Vorschläge zur Fertigung einer Skulptur/eines künstlerischen Beitrags zu entwickeln. Für den Themenbereich 'Zeit', 'Uhren', 'Zeitmessung' wurden Lösungen erwartet, die das Thema als selbstständige künstlerische Aussage diskutieren.

Der Themenbereich 'Passagen', 'Wegmarken' reflektiert die Tatsache, dass die Landesgartenschau in beiden Stadtbezirken an mehreren Orten realisiert wird, die durch den öffentlichen Personennahverkehr miteinander verbunden werden. Deshalb schloß der Wettbewerb neben dem entlang der Bahnstrecke liegenden Gelände der Landesgartenschau im engeren Sinn möglicherweise auch künstlerische Eingriffe und Gestaltungen an und in den Ringzugwagen, welche die Besucher der LGS zwischen den Schauplätzen in den Stadtbezirken befördern, mit ein. Ebenso konnten die Bahnhöfe und Haltepunkte der Strecke zwischen Villingen und Schwenningen wie auch Wageninnen- und -außenflächen, Display- und Infofelder, Bahnhofshallen, Lautsprecheranlagen, die Strecke säumende Wiesen- und Feldflächen sowie die Bahndämme beiderseits der Strecke zu künstlerischer Gestaltung in Frage kommen.

Dieser Kunstwettbewerb wurde in Kooperation zwischen der LGS-GmbH VS 2010 und dem Kunstverein Villingen-Schwenningen e.V. ausgelobt. Die Städtische Galerie Villingen-Schwenningen begleitete die Realiesierung des Wettbewerbs mit Rat und Tat.

Die interessierten KünstlerInnen hatten am 19. September 2008 bei einem Kolloquium Gelegenheit, das Ausstellungsgelände kennenzulernen.

Zum Stichtag 28. November 2008 hatten 88 KünstlerInnen 103 Wettbewerbsarbeiten eingereicht. Die Jury (Fachpreisrichter: Dr. Karola Grässlin, Direktorin Staatliche Kunsthalle Baden-Baden; Dieter Brunner, Kunstmuseum Heilbronn; Prof. Werner Pokorny, Bildhauer; Josef Bücheler, Bildhauer; Prof. Andrea Zaumseil, Bildhauerin, Vorsitzende); Sachpreisrichter: Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon, Vorsitzender des Aufsichtsrates; Karin Huy, Gerhard Janasik, Harry Frey, alle: Mitglieder des Aufsichtsrates) haben hiervon bei der Jury-Sitzung am 17. Dezember 2008 11 Kunstprojekte zur Realisierung empfohlen. Die Fachjury unterstrich in ihrer Jury-Begründung, daß die Bandbreite der zur Realisierung vorgeschlagenen Kunstwerke von der klassischen Skulptur über die konzeptuelle Installation bis zur Performance außergewöhnlich breit ist und die 11 Projekte jeweils von hoher künstlerischer Qualität sind. 


Studentisches Skulpturen-Projekt: Die Natur verbindet

Klasse Prof. Udo Koch, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Der Aufsichtsrat der LGS VS 2010 GmbH hat ein studentisches Kunstprojekt mit Studierenden der Klasse Prof. Udo Koch von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart für die Landesgartenschau Villingen-Schwenningen 2010 zum Thema 'Die Natur verbindet' ausgelobt. Nach einer Besichtigung des LGS-Geländes zu Beginn des Jahres entwickelten die Studierenden ihre künstlerischen Vorschläge.

Am 24. Juni 2009 hat die Jury in der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart getagt - Juroren waren Prof. Udo Koch, Prof. Dr. Nils Büttner, Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte und Wendelin Renn, Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen.

16 Studierende waren im Wettbewerbsverfahren. Jeder TeilnehmerIn konnte in fünf Minuten sein/ihr Projekt der Jury persönlich vorstellen. Am Modell berichteten die Studierenden über die Genese, erläuterten das Material, in dem sie ihre Werke ausführen würden und begründeten die Angaben der ermittelten Kosten. Nach drei Wertungsrundgängen und nach Überprüfung der technischen Machbarkeit und Kontrolle im Rahmen des Finanzplanes wurden vier Wettbewerbsarbeiten für eine Realisierung dem Aufsichtsrat der LGS VS 2010 GmbH vorgeschlagen. Diese vier Kunstwerke überzeugen nach Auffassung der Jury in ihrer skulpturalen Qualität und setzen das Thema 'Die Natur verbindet' in unverwechselbarer und differenzierten Weise um.

Der Aufsichtsrat der LGS VS 2010 GmbH hat die Realisierung dieser vier Kunstwerke in seiner Sitzung vom 16. Juli 2009 beschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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