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Zwei musikalische Höhepunkte gibt es am Wochenende im Programm der Kirche auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Am Samstag (31. Juli) gastiert im Rahmen seiner Tournee durch Süddeutschland der bekannte Philharmonische Kinder- und Jugendchor aus Erfurt um 11.30 Uhr im Kirchenpavillon. „Afrika im Puls“ heißt es dann am Montag (2. August) um 19 Uhr auf der Hauptbühne im Kuppelzelt. Gestaltet wird der Abend vom Rottweiler Chor „Via Voce“ sowie von John, Lucky und Marcel aus Nigeria und 75 Sängerinnen und Sängern.
Immer wieder sonntags ist bis zum 5. September die Uhrenwerkstatt des Deutschen Uhrenmuseums auf der Landesgartenschau zu Gast. Kinder können sich in der Werkstatt unter Anleitung selbst eine Uhr basteln. Die Uhrenwerkstatt hat ihr Domizil im Pavillon der Hochschule Furtwangen in der Nähe des alten Stellwerkes im Neckarpark. Die Uhrenwerkstatt an den sechs Sonntagen im August und September ist jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung der Teilnehmer ist nicht nötig. Den kleinsten unter dem Uhrenbauernachwuchs wird der Bau von so genannten Kuckucksflöten gezeigt. Für die Großen wird der Zusammenbau einer Uhr mit Quarzwerk angeboten.
Das 24 Hektar große Gartenschaugelände ist jetzt schon ein kleines Paradies für Tiere. Der vergrößerte Möglingssee, der Mosbach und der rund einen Kilometer lange freigelegte Neckar ist bereits ein beliebter Tummelplatz für Wildenten. Schon zwei Familien haben sich angesiedelt. Einen idealen Futterplatz haben Gartenschwänze, Rotkehlchen und Meisen in Vogelhäuschen im Handwerkermarkt gefunden. Die Häuschen aus Weiden bietet Korbflechter Edmund Gehrlein an. In einige hat er Futter gelegt, das die Vögel sofort entdeckt haben. „Sogar eine Meisenmama mit zwei Jungen kommt zum Fressen“, freut sich der Korbflechter. Die Nester sind übrigens ein sicherer Futterstelle für kleine Vögel. Vor allem Tauben kommen nichts ans Futter, weil zwölf sperrige Weidensparren einen Landeanflug verhindern.
„Zeigt her Eure Füße und tut was für sie“, heißt es erstmals am 30. Juli. Unter der Anleitung von zwei Expertinnen lernen Gartenschaubesucher nicht mehr sorglos durchs Leben zu gehen. Die Veranstaltung am Barfußpfad auf der Möglingshöhe steht unter dem Motto „ Ein Abend für unsere Füße“. Eine zweite findet am 9. August statt. Dann wird von 10.30 Uhr bis 12 Uhr zu „Einem Morgen für unsere Füße“ eingeladen. Das Fußtraining auf dem Barfußpfad mit seinen 17 verschiedenen Bodenbelägen beginnt am Freitag um 16 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. . Mit ihrem Angebot wollen die zwei Frauen darauf aufmerksam machen, „dass wir unseren Füßen etwas mehr Beachtung schenken sollten, um möglichst lange sorglos durch’s Leben zu gehen“.
Zum Auftakt der bis zum 5. September dauernden Saurier-Ausstellung auf der LGS gibt es heute die Premiere eines Dino-Musicals auf der Showbühne. Die Aufführung beginnt um 17 Uhr. Die Idee zur musikalischen Überraschung rund um den Saurier stammt von Stefan Halder (Dozent an der Musikhochschule) und Manuel Weinmann aus Trossingen. Die vier Darsteller der Show werden von der Band „Förster&Friends“ musikalisch begleitet. Am 5. September wird das Dino-Musicals noch einmal aufgeführt.
Das Dinozeitalter auf der Landesgartenschau begonnen. Es dauert bis zum 5. September. 16 Originalgetreue Nachbildungen der einst schrecklichen Echsen bringen die Besucher zum Staunen über die Giganten aus der Urzeit. Zur Begrüßung der Dinos goss es stellenweise in Strömen. „Schlimmer hat das Wetter vor über 200 Millionen Jahren auch nicht sein können, als die ersten Saurier gelebt haben“, mutmaßte ein Besucher. Der Diplodocus ist der größte Saurier. Von Groß und Klein sofort erkannt wird der Tyrannosaurus am Gartenschaueingangsbereich Bauchenberg. Der T-Rex war der Star im Film „Jurassic Park“ von Steven Spielberg. Seine Nachbildung ist 13 Meter lang und über vier Meter hoch.
Die Landesgartenschau ist ein schönes Ferienziel. Am günstigsten ist der Besuch mit einer Dauerkarte für 20 Euro. Schüler, die zudem eine Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr in drei Landkreisen besitzen, fahren mit dieser sogar kostenlos bis zum Gartenschaugelände. Den kleinsten Gartenschaubesucher gefallen besonders die Spielplätze, der Klettergarten über den Mosbach, der Barfußpfad und das Großaquarium mit den Neckarfischen. Schüler informieren sich im Holzpolter über den Forst oder im 200 Meter langen landwirtschaftlichen Labyrinth über den Getreideanbau. Der Hit in den Ferien für alle ist die große Dino-Ausstellung mit 16 lebensgroßen Sauriern. Attraktiv sind Mit-Mach-Aktionen wie die Familienrallye oder die GPS-Rätsel-Tour.
Voller Stolz hat Jürgen Schlenker (links) von der Heimatblättle-Redaktion Landesgartenschau-Pressesprecher Dieter Frauenheim die erste farbige Ausgabe des Blättle präsentiert. Ab sofort erscheint „Das Heimatblättle“ ganz in Farbe. Die LGS hat der Schwenninger Heimatverein als Herausgeber der Monatszeitschrift gern zum Start in den durchgehend farbigen Bilderdruck genutzt. Allein sieben der insgesamt 24 Seiten umfassenden ersten Farbausgabe sind mit 35 Bildern aus allen Parkbereichen gefüllt. Die „Schwenninger Monatsschrift für Stadtgeschichte und Brauchtum“, wie es im Untertitel des Heimatblättle steht, wird in vielen Ländern der Welt von Schwenningern gelesen. Gegründet wurde es im Jahre 1952 unter dem Titel „Das Monatsblättle“.
Farbenprächtige Trachten wetteiferten am Wochenende mit der bunten Blumenpracht des Sommerblumenflors auf der Landesgartenschau. Der Landesverband der Heimat- und Trachtenverbände hatte am Samstag und Sonntag zu einem großen Trachtenfest eingeladen. 88 Gruppen beteiligten sich an einem Umzug, der auf dem Gartenschaugelände endete. Mehr als 2.000 Trachtenträger aus dem ganzen Land schauten sich die Gartenschau an und erfreuten die Besucher mit Tanz, Gesang und Musik.
Halbzeit auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Der wohl größte und attraktivste Garten des Landes hat bisher schon mehr als 400.000 Besuchern gefallen. „Mit dem Ergebnis kann man zufrieden sein", sagt LGS-Geschäftsführer Michael Martin zur Halbzeitbilanz. Ab Montag (26.Juli) sind es noch einmal 76 Tage, bis das große Gartenfestival vorbei ist. Bei der LGS setzt man jetzt auf die Schwarzwald- und Bodenseeurlauber und auf alle aus der Region, die in diesem Jahr zu Hause bleiben. „Die Gartenschau ist ein attraktives Ferienziel", sagt Gartenschaupressesprecher Dieter Frauenheim. Stark zugenommen haben bereits die Busreisen. Schon mehr als 1.000 vollbesetzte Busse haben die Gartenschau angesteuert. Gefragt sind zudem Führungen, für die 48 ausgebildete LGS-Guides zur Verfügung stehen. Fast 500mal haben sie schon Gruppen übers Gelände geführt.
Zur Halbzeit der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen präsentiert SWR4 Baden-Württemberg vom 21. Juli bis zum 23. Juli die dritten SWR4 Radiotage. An den drei Tagen dreht sich auf der Landesgartenschau alles um Musik, Mundart und Comedy. Neben den Geschwistern Hofmann (Foto) sorgen Wirtschaftswunder, Tom Astor, Susan Schubert, Destivo und die SWR4 Band mit Sabine Petrich für gute Musik und Sommerlaune. Das Programm auf der SWR4-Bühne findet jeweils von 12 bis 16 Uhr statt.
Störungsfrei verläuft der Bahnverkehr auf der Gartenbahn der Landesgartenschau. Selbst der dort auf einer Bergstrecke verkehrende ICE rollt zur Freude der Besucher reibungslos über das insgesamt 200 Meter lange Schienennetz. Die Betreiber der attraktiven Gartenbahn auf 400 Quadratmeter Fläche mit acht verschiedenen Zugtypen müssen allerdings seit dem Hitze-Chaos in den ICE-Zügen ständig Fragen nach der Kühlung beantworten. „Funktioniert die Klimaanlage?“ wollen große und kleine Eisenbahnfans immer wieder wissen. „Bis zu 30 mal am Tag werden wir danach gefragt“, heißt es von Seiten des Personals.
Gartenschauzeit ist Hutzeit. Selbst Mitglieder der Landesregierung huldigen dem Trend. Mit einem schönen geschwungenen Sommerhut als Kopfschmuck hat gestern Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch aus dem Landwirtschaftsministerium zwei Ausstellungen über die Förderung im ländlichen Raum und das Landesamt für Geoinformation auf der Landesgartenschau (LGS) in Villingen-Schwenningen eröffnet. Unser Foto zeigt die elegant behütete Staatssekretärin Gurr-Hirsch (Bildmitte) mit zwei weiteren Hutträgerinnen vor dem „Treffpunkt Baden-Württemberg“ auf der noch bis zum 10. Oktober dauernden Gartenschau.
Fünf Chinesen ohne Kontrabass haben gestern die Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen besucht. An der Neckarquelle überraschten sie die Besucher mit dem Lied von der schwäbischen Eisenbahn. Alle sind Schüler der „Shanghai Musik Middle School". Es ist eine Eliteschule mit musikalischer Ausbildung. Insgesamt werden dort 514 Schüler unterrichtet. Auf Einladung der Bundesregierung nehmen die fünf jungen Chinesen im Alter von 12 bis 18 Jahren an einem Schulaustausch teil. Gestern besuchten sie die Landesgartenschau und gaben an verschiedenen Plätzchen ein Ständchen.
Großen Anklang haben Steinzeitmenschen aus St. Georgen übers Wochenende auf der Landesgartenschau gefunden. Die Gruppe des Theaters im Deutschen Haus in St. Georgen hatte an vielen Stellen ihr Lager auf dem 24 Hektar großen Gartenschaugelände aufgebaut und kam bei den Besuchern mit ihrer Schauspielkunst gut an. Die geschminkten Gesichter und die Klamotten der großen und kleinen Steinzeitmenschen waren der Hit des Wochenendes und wurden tausendfach fotografiert
Zehn Preisträger des Landeswettbewerbes 2010 zum Tierschutz sind am Montag von Minister Köberle auf der Landesgartenschau ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Schülerinnen und Schüler machen sich für Tiere stark“. Schüler der vierten bis siebten Klasse waren aufgerufen, einen Beitrag zum Wohle der Tiere zu leisten. Minister Köberle lobte die Schüler für Ihr Engagement. In Baden-Württemberg gibt es derzeit 55 Tierheime und 107 Tierschutzvereine. Den Ausbau der Tierheime fördert das Land in diesem Jahr mit rund einer Million Euro Zuschuss, teilte Minister Köberle mit.
Statt tausend Sonnenblumen erstrahlen in einem Rundbeet im Neckarpark der Landesgartenschau mehr als 600 Sommerblumen aller Art wie Geranien, Begonien und viele andere. Bis Sonntag waren sie Bestandteil der Blumenschau „Fülle des Sommers“ in den beiden Blumenhallen. Nun mussten sie der neuen Blumenschau unter dem Motto „Gegensätze“ weichen. Die Sommerblumen waren allerdings noch viel zu schön, um auf den Kompost zu wandern. Kurzerhand entschloss man sich deshalb bei der Gartenschau, die geplante Vernichtungsaktion in eine Versetzungsaktion umzuwandeln. Die Fülle des Sommers darf nun im Freien sicher zur Freude der Gartenschaubesucher munter weiter blühen.
Station einer Radtour des Aktionsbündnisses Organspende Baden-Württemberg war am Samstag die. Mehr als 50 Männer und Frauen, denen eine Niere oder ein anderes Organ transplantiert wurde, waren am Samstagmorgen in Tübingen gestartet und rund 90 Kilometer nach Schwenningen geradelt. Dr. Hergesell vom Nephrologischen Zentrum und Professor Walter vom Schwarzwald-Baar-Klinikum begrüßten die Radfahrer beim Treffpunkt Baden-Württemberg und lobten deren Fitness Dank der erfolgten Transplantationen. „Sie sind die beste Werbung für Organspenden“, stellten die beiden Redner fest und betonten, wie „wichtig und richtig ein Organspendeausweis“ ist.
Ein Textiltuch verbindet zurzeit Villingen-Schwen- ningen mit Horb. Ein rotes Band als Zeichen der Verbundenheit zwischen den beiden Städten wurde auf dem Gartenschaugelände in Schwenningen gespannt. In Horb am Neckar findet im nächsten Jahr ein Grünprojekt als kleine Landesgartenschau statt. Zum Neckarblühen auf rund zwei Kilometer Länge ebenfalls ein rotes Textilband entlang des Neckars aufgehängt. Als sichtbares Freundschafts- band zwischen VS und Horb hängt ein kleiner Teil (knapp ein Kilometer ) davon jetzt schon im Neckarpark, macht auf das Grünprojekt aufmerksam und erinnert an die historische Tuchmachertradition in Horb.
Kindergartentag der evangelischen Kindergärten aus Schwenningen war auf der Landesgartenschau. Mehr als 300 Buben und Mädchen im Alter zwei bis sechs Jahren nahmen daran teil, sangen und spielten auf der Showbühne im Neckarpark. Zum Abschluss ließen sie vor dem großen Kuppelzelt bunte Luftballons in den blauen Sommerhimmel steigen. An den Ballons befanden sich von den Kindern gemalte Bilder von der Gartenschau. Der Beitrag der kleinen Künstler soll die Finder der Bilder zu einem Besuch animieren. „Eine gute Werbebotschaft“, freut man sich bei der Landesgartenschau.
Zu einem Informationsaustausch haben sich in Schwenningen die Presseamtsleiter/innen des Städtetages Baden-Württemberg getroffen. Nach der von Elke Zimmermann von der städtischen Pressestelle organisierten Tagung im Schwenninger Rathaus besuchten die Pressesprecher die Landesgartenschau. Fast drei Stunden lang hielten sich die Gäste auf der Gartenschau auf und wurden von Gartenschausprecher Dieter Frauenheim mit Zahlen, Daten und Fakten versorgt. „Es hat uns gefallen“, sagten die Presseleute nach einem Rundgang über das Gelände.
Bei den hochsommerlichen Temperaturen sucht man jede Abkühlung. Besonders gut haben es dabei die Kinder. Sie nutzen zurzeit jede Chance, um sich zu erfrischen. Einen besonderen Abkühlungs- und Badespaß bietet die Quelle des Neckars auf dem Gelände der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Das große Becken, das vom Quellwasser gespeist wird, ist ein beliebter Planschplatz. Aber nicht nur Kinder fühlen sich dort wohl. Auch Erwachsene ziehen gern ihre Schuhe aus und machen einen „Kneippgang“ im kühlen Nass.
Kundendienst wird bei der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen ganz groß geschrieben. Ein Ehepaar aus Dauchingen war in diesen Tagen hocherfreut darüber. Beim Bummel über den Aufgang neben der mediterranen Terrasse bei den Blumenhallen war dem Paar die Eintrittskarte für eine Großveranstaltung im Kuppelzelt im Neckarpark in einen Schlitz gefallen. Die Karte lag gut sichtbar am Boden – war aber nicht erreichbar. Blumenchef Friedemann Haug erwies sich als Retter. Mit einer Handbohrmaschine entfernte er die Schrauben an einer Holzverkleidung und kroch durch die Öffnung auf allen Vieren zur Karte. Dankbar nahmen die Eheleute die gerettete Karte in Empfang und genossen die Veranstaltung. „Wir kommen bestimmt wieder“, sagten sie zum Abschied.
„Saugemütlich“, wie die Schwaben sagen, hat seine Königliche Hoheit Carl Herzog von Württemberg am Mittwoch einen Besuch auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen gefunden. Der Herzog wandelte auf den Spuren eines seiner Vorfahren an den Ufern des Neckars. 1581 hatte Herzog Ludwig von Württemberg als einer der Vorfahren des heutigen Chefs des Hauses Württemberg nämlich den Standort der Quelle des Neckars per Dekret festgelegt.
Wetterglück für die Landesgartenschau: Sturm und Starkregen, der die Region in den letzten Tagen heimsuchte, haben die Blumenpracht auf dem 24 Hektar große Gelände bisher verschont. Das letzte Unwetter am Montag zog erneut am Gartenschaugelände vorbei. Windböen warfen lediglich einige große Blumenkübel um. Am Möglingssee brach an einem Baum am Ufer ein Ast ab. Ausbezahlt haben sich jetzt schon die Baumputzarbeiten im Möglingspark. Im Frühjahr hatten Mitarbeiter einer Spezialfirma brüchiges Astwerk von den dort stehenden Bäumen entfernt. Kranke und morsche Äste wurden an 40 Bäumen abgesägt. 13 Bäume wurden gefällt.
Das hochsommerliche Wetter in den letzten Tagen hält die Gärtner der Landesgartenschau ziemlich in Schwung. Rund um die Uhr sind sie im Einsatz und versorgen die Blumenbeete, die Rasenflächen und die Bäume mit Wasser. Wind und Hitze lassen tagsüber den Boden nämlich regelrecht austrocknen. Die rund 150.000 Sommerblumen und das Gras lechzen gerade zu nach einer kühlen Dusche. Um das 24 Hektar große Gartenschaugelände richtig bewässern zu können, arbeitet die Gießmannschaft in Schichten. Die Wassermeister sind 24 Stunden im Einsatz. Bis zu 50.000 Liter Wasser werden in einer Tages- und Nachtschicht verbraucht. „Die Pflanzen können momentan nicht genug davon bekommen. Die schreien regelrecht danach“, beschreibt ein Gärtner die Situation.
Eine „Allianz der Schöpfung" haben am Sonntag der Nabu und das Kolpingwerk auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen geschlossen. Die Naturschutzgruppen und die Kolpingfamilien sind aufgerufen, in ihren Bereichen Naturoasen zu schaffen. Prominentester Zuschauer der Unterschriftenzeremonie war der Freiburger Weihbischof Dr. Paul Wehrle. Der Nabu hat in Baden-Württemberg 70.000 Mitglieder in 250 Ortsgruppen, Kolping 30.000 Mitglieder in 300 Familien. „Es ist unser kleiner Beitrag für eine zukunftsfähige Welt", erklärte Hoffmann bei der Unterzeichnung des bisher einmaligen Kooperationsvertrages. Nur mit einer solchen Aktion, meinte Nabu-Vorsitzender Andre Baumann, könne man sich eindrucksvoll um die Schöpfung kümmern. Die Aktion passe bestens zum Jahr 2010, dem Jahr der Gründungsvielfalt und dem vom Papst ausgerufenen Jahr der Schöpfung.
Eine Spielwiese für Musik war am Samstag das Gelände der Landesgartenschau. Unter dem Motto „ Vielfalt im Sound" hatte der Badische Chorverband als federführender Veranstalter zum 13. Landesmusikfestival nach Villingen-Schwenningen eingeladen. Mehr als 3. 500 Aktive nahmen an der Veranstaltung teil. Den ganzen Tag über musizierten und sangen sie an vielen Plätzen auf der Gartenschau. Ein buntes Bild der Vielfalt der Laienmusikszene wurde dabei den Besuchern der Gartenschau geboten. Der Tag voller Musik klang mit einem Festkonzert auf der Showbühne im Kuppelzelt aus.
Bekam leider nichts ab. Landrat ging leer aus. „Wollen Sie auch mal schlecken?“ hat Umweltministerin Tanja Gönner den Landrat des Schwarzwald- Baar-Kreises, Karl Heim, bei einem Besuch der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen nicht gefragt, obwohl sie dem Landrat ihr kühles Stracciatella-Eis lächlend hinstreckte. Die Ministerin hatte bei ihrem Besuch im Pavillon des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr die Ausstellung „Inspiration Natur- Patentwerkstatt Bionik“ eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis zum Ende der Landesgartenschau am 10. Oktober geöffnet und zeigt, was der Mensch so alles von der Natur abgekupfert hat. Beispielsweise den Klettverschluss und den Lotus-Effekt für Lacke nach dem Vorbild von sich selbst reinigenden Blattoberflächen der Lotuspflanze.
Politischer „Kniefall“ vor der Blumenpracht: Einfach begeistert waren gestern Umweltministerin Tanja Gönner und der CDU-Landtagsabgeordnete Karl Rombach bei einem Besuch der Landesgartenschau von den dort in fast allen Farben des Regenbogens erstrahlenden Sommerblumen. „So was sollte ich auch in meinem Garten haben“, sagte die Ministerin, die zuvor die Ausstellung „Inspiration Natur – Patentwerkstatt Bionik“ im Pavillon des Ministeriums für Umwelt. Naturschutz und Verkehr eröffnet hatte. In der Ausstellung, die bis zum Ende der Gartenschau am 10. Oktober zu sehen ist, wird gezeigt, was der Mensch von der Natur abgekupfert hat. Der Klettverschluss gehört ebenso dazu wie der Lotus-Effekt für Lacke nach dem Vorbild von sich selbst reinigenden Blattoberflächen.
Unter dem Motto „Fülle des Sommers“ steht die fünfte von insgesamt elf Blumenschauen auf der Landesgartenschau. Gärtnereibetriebe aus der Region Schramberg, Rottweil, Villingen-Schwenningen und Tuttlingen haben die Sommerblumenpracht für die Schau in den zwei Blumenhallen im Neckarpark zur Verfügungen gestellt. Mehr als 5. 000 Pflanzen sorgen in der Blumenschau für eine einmalige Pracht. Ein buntes Sommererlebnis garantieren in vielen Farben Geranien, Lobelien, Begonien, Lilien, Jasmin, Angelonia, Sanvitalia, Hortensien, Salvien, Margeritten und Wandelröschen. Die fünfte Blumenschau dauert bis zum 18.Juli. Die nächste Blumenschau heißt „Gegensätze“.
Am Sonntag präsentierte sich die Rettungshundestaffel aus Donaueschingen auf der LGS. Am Tag des Deutschen Roten Kreuz durften die Retter auf vier Pfoten auf keinen Fall fehlen. Acht aktive Helfer und neun Hunde zeigten den Besuchern in zwei Vorführungen ihr Können. Dabei mussten die Hunde wacklige Hürden, Wippen und Leitern überwinden. Staffelleiterin Ute Nill und ihr Team gaben Auskunft über ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Rettungshundestaffel. „Die Landesgartenschau bietet einen tolle Kulisse und ist eine schöne Plattform, um auf die Besucher zu zugehen und sie über unsere Tätigkeiten zu Informieren“, stellte Ute Nill fest.
Seit dem Wochenende gibt es ganz offiziell die „Black Forest Rose“. Die leuchtend rote Kleinstrauchrose wurde extra für die Gartenschau in der Doppelstadt gezüchtet. Die Taufe am Samstag auf der mediterranen Terrasse im Neckarpark der Gartenschau wurde von der deutschen Rosenkönigin Sina I. unter Beifall zahlreicher Zuschauer vorgenommen. Statt Champagner, wie eigentlich angebracht, erfolgte die Taufe in Reminiszenz an die beiden Flüsse in der Doppelstadt mit einem Mix aus Wasser aus dem Neckar in Schwenningen und der Brigach in Villingen. Die Rose ist besonders winterhart und behält ihre rote Farbe bis zum Verblühen. Jetzt wird sie den Besuchern der Gartenschau exklusiv im Gärtnereimarkt angeboten
Ein farbenprächtiges Feuerwerk hat in der Samstagacht im Neckarpark auf dem Landesgartenschaugelände für bezaubernde Lichteffekte gesorgt. Tausend Besucher erfreuten sich an den zischenden und in bunten Farben explodierenden Raketen am Himmel. Gezündet wurde das Feuerwerk beim Möglingssee. Es war weit bis ins Standzentrum zu sehen und wurde allgemein wegen seiner Farbenpacht gelobt. Das fast fünfzehn Minuten dauernde Feuerwerk bildete den Abschluss der 5. Schwenninger Kulturnacht. Die ersten Raketen schossen Punkt zwölf Uhr in den Himmel über die Landesgartenschau.
Tolle Ideen, flinke Finger und gutes Auge fürs Gestalten zeichneten die Teilnehmer der „Flower Olympics“ am Wochenende auf dem Gelände der LGS aus. An diesen siebten Meisterschaften beteiligten sich 32 Nachwuchsfloristen aus Betrieben in ganz Baden-Württemberg. Sie schmückten einen Mercedes und eine Vespa als Hochzeitsfahrzeuge, gestalteten Schaufensterdekorationen und füllten Vasen mit buntem Blumenschmuck. Veranstalter der „Flower Olympics“ sind in jedem Jahr die baden-württembergischen Junggärtner mit derzeit rund 700 Mitgliedern. Der Floristikfachwettbewerb auf der Landesgartenschau diente dazu, einem großen Publikum zu zeigen, was der Nachwuchs in den Gärtnereien so alles kann.
Viel Beifall gab es für ein Gastspiel der „Jazzcrew“ aus St. Georgen auf der Landesgartenschau. Die Schülerband des Thomas- Strittmatter- Gymnasiums aus der Bergstadt spielte auf der Showbühne im großen Kuppelzelt im Neckarpark. Seit zwei Jahren gibt es die Band aus 13 Schülern. Das Publikum begeisterten sie bei ihrem Auftritt mit Pop-Klassikern. Kompositionen aus der Swing-Ära und mit modernen jazzverwandten Stücken. In St. Georgen tritt die „Jazzcrew“ auf der Musikbühne in der Stadthalle am 9. Juli beim großen TSG-Band-Abend neben anderen Bands erneut auf.
Informationen über die neun Schaugärten der Landschafts- gärtner aus der Region gibt es am Sonntag (4. Juli) am Tag des Gartenbaues. „Es sind Gärten zum Wohlfühlen“, sagt Reiner Bierig vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Baden-Württemberg. Mitarbeiter der ausführenden Betriebe erwarten ab 10 Uhr in den von ihnen erbauten Themengärten die Gartenschaubesucher zu Gesprächen, damit die musikalische Unterhaltung nicht zu kurz kommt, unterhält ab 11 Uhr die „Saxophonfrau“ Helen Hofmann ihre Zuhörer mit wunderbaren Melodien. Mit ihrem Aktionstag versprechen die Landschaftsgärtner einen „Sonntag ganz ohne Fußball-WM, ein Sonntag zum Entspannen, Wohlfühlen und Genießen“.
Sommerzeit ist auch gleichzeitig Erntezeit auf der LGS. „Ohne Vitamine geht es nicht“, weiß LGS-Geschäftsführer Michael Martin und hat deshalb hinter dem Büro-Container auf dem Gelände ein Beet mit Erdbeerpflanzen anlegen lassen – Walderdbeeren, wegen der Fruchtfolge auch Monatserdbeeren genannt. Fast jeden Abend begibt sich der Gartenschauchef deshalb jetzt auf seine Plantage und erntet die Erdbeeren. Sie in einer Bowle anzusetzen, hat er kategorisch abgelehnt. „Frisch schmecken sie mir am besten“, meint er und schlägt den Bowle-Freunden in seiner Mannschaft vor, selber welche zu pflücken. Der Vorrat an LGS-Erdbeeren geht aber leider schon wieder zu Ende. Bleibt also nur die Hoffnung auf die nächste Ernte.
Bei den hochsommerlichen Temperaturen, die zurzeit herrschen, tut eine jede Abkühlung gut. Auf LGS gibt es viele schöne Plätze dafür. Die rund 300 Meter lange Schatten spendende Kastanienallee im Parkbereich Möglingshöhe gehört ebenso dazu wie das Plantschen im freigelegten Neckarbett. Man muss die Angebote nur nutzen. Bei über 20 Grad Celsius stellte sich die Frage nach einer Abkühlung für diese junge Gartenschaubesucherin nicht. Sie schlüpfte aus den Schuhen und ließ genussvoll das kühle Wasser aus der Neckarquelle über ihre Füße plätschern – zur Nachahmung bestens zu empfehlen.
Unter dem Motto „VS ernst genommen, alles unter einem Hut bekommen“, beteiligen sich Schüler der Villinger Warenberg-Grundschule mit einer Aktion auf der LGS. Stolz präsentierten 160 Schülerinnen und Schüler den Eltern ihre Kunstwerke. "Rot Grünchen" wurden die zwischen 110 und 130 Zentimeter großen Holzfiguren von den Kindern getauft. Die 68 Kunstwerke, farblich angepasst an das Gartenschau-Logo, wurden von Schülern der Klassen eins bis vier gefertigt, bemalt und lackiert. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, freute sich Lehrerin Silke Nunnenmacher beim Aufstellen der Kunstwerke, die im Möglingspark neben der Spielarena auf dem Landesgartenschau-Gelände ihren Platz gefunden haben.
Als offizieller Gartenschaukalender ist heute der „prokids-VS“-Kalender für das Jahr 2011 vorgestellt worden. Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon und LGS-Geschäftsführer Michael Martin nahmen die ersten Kalender in der neu gestalteten Neckarquelle im Möglingspark in Augenschein. Der Kalender mit Gartenschaumotiven und Aufnahmen aus Villingen kostet zwölf Euro und kann auf der Gartenschau gekauft werden. Er ist in einer Auflage von 2. 000 Exemplaren gedruckt worden. Der Erlös fließt zu 100 Prozent der ProKids-Aktion „Unseren Kindern helfen“ zu. Bisher wurden für schon mehr als 32.000 Euro bei verschiedenen ProKids-Aktionen gespendet.
Heute findet um 19 Uhr ein Vortrag im Kirchenpavillon statt. Referent ist der Literaturwissenschaftler und Theologe Dr. Michael Krämer aus Stuttgart. Vulnerant omnes ultima necat: So lautet die die Inschrift auf so manchen alten Sonnenuhren: Alle Stunden fügen uns Verletzungen zu, die letzte ist tödlich. Oft genug sprechen wir im Alltag davon, dass die Zeit vergeht. Dabei ist es nicht die Zeit, die vergeht, sondern wir sind es die mit der Zeit vergehen. Es lohnt sich also über den Zusammenhang von Zeit, Leben und Tod nachzudenken. Und tatsächlich haben insbesondere Literatur und Dichtung sich mit dieser Thematik immer wieder neu bis heute – auseinander gesetzt. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über solche literarischen Aussagen.
„Plipf, Plopf und Plum auf Wassertropfenreise“ heißt ein Kindermusical, das am Samstag (3.Juli) und Sonntag (4. Juli) auf der großen Showbühne im Kuppelzelt auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen aufgeführt wird. Die Vorstellungen an beiden Tagen beginnen am Samstag um 10.30 Uhr und am Sonntag um 13.30 Uhr. Aufgeführt wird das Stück von Kindern der Grundschule und des Kindergartens aus Rietheim, zusammen mit der Musikschule „Musik im Zentrum“. Unser Foto entstand bei einer Probe im Kuppelzelt.
Besucher der Landesgartenschau können die Schauspielkunst des Stadtoberhauptes noch fünf Mal bewundern. Der OB spielt im Lustspiel „Das Sparschwein“, das vom Ensemble des Theaters am Turm am 27. Juni und am 4., 7. ,8. und 11. Juli immer um 19.30 Uhr im „Treffpunkt Baden-Württenberg“ aufgeführt wird, den Diener Joseph beim Heiratsvermittler „Cocarel“. Angesichts der Finanzlage der Stadt und der Gartenschau hat der OB dabei stets die Lacher auf seiner Seite, wenn er feststellt: „Die Haushaltslage ist schlecht“ oder „Wir haben alles Geld in den Garten gesteckt“. Das Schauspielern macht Spaß, erklärt Kubon und schmunzelt über das Bonmot, dass er „unter den Schauspielern schon der beste OB" sei.
Als ein begeisterter Rosenfotograf ist der evangelische Stadtpfarrer Frank Banse auf der Gartenschau unterwegs gewesen. Sogar kniend schoss der Gottesmann seine Fotos. „Es kommt halt auf die richtige Position an“, meinte Banse. Seine Frau schaute zufrieden zu und gestand: „Wir lieben Rosen und Orchideen“. Sogar ihr Brautstrauß habe daraus bestanden. Beim Gartenschaubesuch gab es leider keine Rosen für Frau Banse. Sie bekommt dafür eine CD mit den schönsten Rosenaufnahmen, die ihr Mann aufgenommen hat.
Voll besetzt bis auf den letzten Platz war heute das Kuppelzelt zum Auftakt der zweiten SWR4-Radiotage im Neckarpark der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Xandra Hag, die Feldberger mit Hansy Vogt und Bata Illic begeisterten die Zuhörer. Durchs Programm führte Regina Keller vom SWR-Studio in Freiburg. Beim Auftritt von Bata Illic bewies das Publikum, das es sich auskennt. „Michaela-a-ah“ tönte es lautstark unterm Zeltdach, als der Sänger seine Zuhörer aufforderte, den Refrain mal schnell mitzusingen. Am Donnerstag sind Niki.P. und die Schäfer Gast auf der Showbühne und am Freitag treten Peter Rubin, Ingrid Peters und die Gruppe Wind auf - jeweils ab 12 Uhr.
„Sonne satt“ gibt es zurzeit auf der LGS. Die „Regenzeit“ scheint vorerst einmal vorbei zu sein. Wasser wird trotzdem noch in großer Menge auf dem 24 Hektar großen Gartenschaugelände benötigt. Der Sommerflor muss seit gestern wieder fleißig gegossen werden. Solange die Blumen nicht richtig angewachsen sind, brauchen sie viel Feuchtigkeit, wissen die Experten. Temperaturen um die 20 Grad Celsius und Wind lassen den Boden recht schnell austrocknen. Da hilft nur eine kräftige Wasserdusche, damit die Blumenpracht zur Freude der Gartenschaubesucher erhalten bleibt.
Für drei Tage ist das Fernsehen zurzeit Gast auf der LGS. Moderatorin Andrea Müller und Pflanzenexperte Volker Kugel bereiten hier Sendungen für „Grünzeug unterwegs“ für das Dritte Fernsehprogramm vor. Nachdem sie bisher fast ausschließlich im „Blühenden Barock“ in Ludwigsburg gegärtnert haben, sind sie jetzt ins Land hinaus gezogen. Als Einstimmung auf die Sommer-Ferien machen sie allein drei Sendungen auf der LGS. Hauptquartier ist der speziell angelegte Fernsehgarten mit Beeten und Terrassen, Grillecke und sogar einen Whirlpool. Zu den Aufnahmen war das Fernsehen mit einem großen Team angereist. Die erste Sendung wird am 13. Juli um 18.15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt, die beiden anderen am 20. Juli und am 27. Juli zur gleichen Sendezeit.
Der Sommer kommt. Auf der LGS kündigen Sonnenblumen schon länger die endlich erwartete Sommerzeit an. „Lasst 1000 Sonnen blühen“ steht auf einem Schild vor dem Beet im Neckarpark in Nachbarschaft der Spielinsel, des Marionettentheaters und des größten mobilen Aquariums mit Neckar- fischen. Das Sonneblumenbeet haben die Aktions- künstlerin Regina Haller und der Münchner Professor Jürke Grau vom Institut für Systematische Botanik an der LMU München geschaffen. Die spiralförmig angeordneten Sonnenblumen in allen Variationen von strahlendem Gelb sind eine ungewöhnliche künstlerische Darstellungsform. Das ästhetische Prinzip in Natur und Kunst soll mit dieser Aktionskunst gezeigt werden.
Fünf weitere Firmen aus Villingen-Schwenningen und Umgebung haben Sponsorenverträge mit der Landesgartenschau unterzeichnet. Die Zahl der Sponsorenverträge ist damit auf 93 gestiegen. Dazu kommen acht Lizenzverträge. Ihren Sponsorenvertrag haben gestern die Firma Willi Maier, Glaserei und Fensterbau, Präsent Schaumann und die Hugo Müller GmbH& CO KG aus Villingen-Schwenningen, das Sole Hotel am Park aus Bad Dürrheim und die Firma Neher Multiraum aus Frittlingen im Kreis Tuttlingen.
„Wie funktioniert eine Gartenschau?“ – mit dieser Frage hat sich gestern eine Delegation aus Lahr auf der LGS in VS beschäftigt. Die Lahrer Abordnung mit Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller und seinen zwei Stellvertretern an der Spitze bestand aus 33 Personen – aus Mitgliedern des Gemeinderates und Mitarbeitern der Stadtverwaltung. In zwei Gruppen wurden die Gäste über das 24 Hektar große Gartenschaugelände mit seinen drei Parkbereichen geführt. „Für uns ist alles interessant“, kommentierte Bürgermeister Karl Langensteiner-Schörnborn die Ausführungen mit Blick auf die Lahrer Landesgartenschau im Jahre 2018.
Herrlicher Rosenduft und wohlklingende Rosenschlager- melodien aus Lautsprechern erfreuen bis zum 4. Juli die Besucher der LGS in den zwei Blumenhallen im Neckarpark. „Symphonie der Rosen“ heißt ab die neue Blumenschau zur Würdigung der Königin unter den Blumen. In den beiden Hallen können insgesamt mehr als 6.500 Rosen in phantasievollen Arrangements. Ausgestellt sind über 50 verschiedene Rosensorten. Fast das gesamte gängige Rosenspektrum ist damit abgedeckt. Auf den rund 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der gläsernen Blumenhalle und einem ehemaligen Güterschuppen verströmen über 2.000 Rosen in Töpfen und über 4.500 Schnittrosen ihren Duft und leuchten in allen Farben des Regenbogens.
Viel Beifall erhielten am Sonntag Clowns für ihren Auftritt im Kirchenpavillon auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Die drei weiblichen Clowns gehören zur Gruppe „Pubs“, die regelmäßig in der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in Villingen die Kinder zum Lachen bringt. Die Klinikclowns „Pups“, „Tabilla“ und „Hüpf mit 19 Zehen“ sind ehrenamtlich tätig und finanzieren ihren lobenswerten Einsatz durch Spenden. Klinikchef Matthias Henschen bescheinigte der Clowngruppe eine ausgezeichnete Arbeit. „Sie macht den Klinikalltag etwas lockerer“.
Ihren großen Auftritt hatten 76 Kindergartenkinder aus Tannheim und Pfaffenweiler auf der Showbühne im Neckarpark auf dem Landesgartenschaugelände in Villingen-Schwenningen. Mit Begeisterung waren die Kinder bei der Sache: Sie haben gesungen, getanzt und getrommelt und erhielten für ihren Auftritt viel Beifall von den Gartenschaubesuchern.
Der VdK nutzt ab kommenden Sonntag die, um über seine beispielhafte soziale Arbeit zu berichten, Werbematerial und kleine Geschenke an Kinder zu verteilen. Vom 20. bis zum 26. Juni sind VdK Mitarbeiter vor Ort. In einem Pavillon hinter dem großen Veranstaltungskuppelzelt im Neckarpark der Gartenschau beantworten sie Gartenschaubesuchern Fragen und informieren über die Arbeit des Verbandes. Die Mitarbeiter, die auf der Gartenschau Dienst tun, kommen aus den Ortsverbänden Tuttlingen, Donaueschingen, Villingen-Schwenningen und Rottweil.
Der Holzpolter des Forstes ist eine von vielen Attraktionen auf der Landesgartenschau. Das Wochenende vor dem 21 Meter langen und sieben Meter hohen begehbaren Holzlager mit vielen Informationen über den Wald steht unter dem Motto „Ruf der Wildnis“. Der Experte Ralph Pfersich informiert Interessenten darüber, wie man selbst ein Blockhaus bauen kann. Pfersich zeigt immer an beiden Tagen seine Techniken rund um den Blockhausbau. Kinder, die sich an einem Rätselspaß beteiligen, winkt als Gewinn ein Blockhaus. Verlost wird es am Sonntag um 16 Uhr vor dem Holzpolter. Das Kinderblockhaus (1,35 breit und 1,45 hoch) passt in jeden Garten.
Jeden Donnerstagabend spielt ab sofort ein Bar-Pianist in der Blumenhalle zur Unterhaltung auf. Dazu werden fruchtige Gartenschau-Cocktails serviert. Thomas Förster aus Frittlingen wird am Donnerstag (17.Juni) erstmals zwischen 18 und 20 Uhr in die Tasten greifen und für eine schwungvolle Klaviermusik sorgen. Auf Wunsch erklingen natürlich auch Lieblingsmelodien der Besucher. Die gläserne Blumenhalle bietet mit der derzeitigen Blumenschau „Blaues Blütenspektakel“ den idealen Auftakt für die Bar-Pianio-Reihe auf der Gartenschau. Das Piano steht zwischen den beiden Wasserbecken in der Halle. Besucher können sich auf die Beckenränder sitzen und dem Pianisten auf die Finger schauen, zuhören und je nach Lust und Laune dazu auch einen Gartenschaucocktail nutzen.
….heißt es ein Musiktheaterstück der Zinzendorfschulen aus Königsfeld am Freitag (18.Juni) auf der großen Showbühne im Neckarpark. Angehende Erzieher und Gymnasiasten der Zinzendorfschulen haben das Stück anlässlich des Ökumenischen Kirchentages in München geschrieben. Die Aufführung war ein Erfolg. Jetzt hat das Stück Premiere auf der Landesgartenschau. Die Vorstellung im großen Kuppelzelt, die in Zusammenarbeit mit der Kirche auf Landesgartenschau stattfindet, beginnt um 18 Uhr.
Die Natur als Künstlerin ist zurzeit bestens auf der noch bis zum 10. Oktober geöffneten LGS zu bewundern. Im Parkbereich Bauchenberg des 24 Hektar großen Geländes haben sich Raupen der Traubenkirschen-Gespinstmotte auf vier Bäumen eingenistet und sie mit einem dichten, weißen Gespinst überzogen. Bei der Motte handelt es sich um einen Kleinschmetterling. Nach dem „große Blattfressen“ verpuppen sich die Raupen am Stammfuß oder in Astgabeln. Im Juli/August schlüpfen dann die Falter. Die entblätterten Bäume begrünen sich schon wieder. Raupen und Gespinste sind keine Gefahr für den Menschen. Unser Foto zeigt einen „geschmückten Baum“ bei der Helios-Arena. Die „Konkurrenz“ im Hintergrund ist ein Kunstwerk aus Holz von Studenten der Akademie für bildende Künste in Stuttgart.
Brot und Brötchen wurden gestern auf dem Gelände der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen getestet. Die Bäckerinnung Schwarzwald-Bodensee hatte zu dieser freiwilligen Qualitätskontrolle eingeladen. 37 Sorten Brot und acht Sorten Brötchen aus Bäckereien aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis wurden auf Geschmack, Geruch, Krumenbild sowie Form und Aussehen geprüft. Gartenschau- besucher verfolgten mit Interesse das Geschehen und erfuhren dabei, dass Deutschland mit mehr als 300 Sorten Brot und 1.200 Sorten Kleingebäck Weltmeister im Backen ist.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Siegfried Kauder hat es bei der offiziellen Eröffnung des Barfußpfades auf der LGS bewiesen. An einem Gang über den Pfad konnte der Abgeordnete nicht teilnehmen, weil sein linker Fuß wegen eines Risses der Achillesferse in einem dicken Verband steckt. „Wie Sie sehen, bin ich nicht auf den Kopf gefallen“, begrüßte Kauder die Einweihungsgäste. Den Riss habe er sich zugezogen, weil er einen lahmen Politiker von Hinten treten wollte, scherzte Kauder bissig weiter und schlug vor, mindestens einen „halben Meter Nagelstrecke für Politiker“ in den Pfad einzufügen, auf dem insgesamt 17 verschiedene Bodenbeläge mit den Füßen getestet werden können.
Krawatten spielten in der letzten Woche eine große Rolle beim Auftreten von Oberbürgermeister Rupert Kubon auf der Landesgartenschau. Bei der Eröffnung der Blumenschau „Blaues Blütenspektakel“ trug er eine in den entsprechenden Farben der Blüten. „Extra bei meinem Urlaub in Rom für diesen Anlass gekauft“, verriet der OB die Herkunft des schönen Binders. Bei seiner Diskussion mit Alt-Ministerpräsident Erwein Teufel über den Politiker Matthias Erzberger im Treffpunkt Baden-Württemberg trug der OB erneut das schöne Stück und war heilfroh, als er die Krawatte wieder abbinden konnte. Angesichts der sommerlichen Abendtemperaturen war sein Gast nämlich ganz einfach „oben ohne“ erschienen.
Von Radlern regelrecht überrollt, wurde am Sonntagnachmittag die Landesgartenschau in Villingen- Schwenningen. Mehr als 300 Radfahrer aller Altersgruppen hatten das Gartenschaugelände als Ziel gewählt. Gestartet waren sie in Königsfeld und nach über zwei Stunden in Schwenningen eingetroffen – mit Landrat Karl Heim als prominenten Radler an der Spitze. Auf dem Parkplatz vor der Gartenschau wurden sie von Clown Georg auf einem Hochrad begrüßt und danach als Fußgänger in die Gartenschau gelotst. Die Fahrradtour diente zur Vorstellung des vom Landkreis Rottweil und dem Schwarzwald-Baar-Kreis kreierten „RadParadies Schwarzwald und Alb“. 30 attraktive Touren umfasst das Radparadies als Angebot für Touristen und für die einheimische Bevölkerung. Ein digitales Leitsystems bietet optimale Orientierungsmöglichkeiten.
Viel Musik und alles rund ums Bier gab es am Sonntag auf dem Familientag von Radio 7 und der Brauerei Fürstenberg auf dem Gelände der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Besucher konnten auf eine Torwand schießen, ein Glücksrad drehen, einem Fassbinder bei der Arbeit zuschauen und sich über das Bierbrauen ganz allgemein informieren. Die Wild Wings gaben Autogramme. Unser Foto entstand beim Fassanstich und zeigt von links nach rechts LGS-Geschäftsführer Michael Martin, Verkaukaufsdirektor Jörg Koschinski und Brauereichef Georg Schwende.
73 Vereine aus Villingen-Schwenningen und Umgebung gestalten das Programm auf der Landesgartenschau. In mehr als 40.000 Stunden haben sich die Mitglieder auf ihre Auftritte vorbereitet. Am Samstag haben Nachwuchsfechter der Turngemeinde 1895 Schwenningen den Besuchern gezeigt, wie man mit dem Degen richtig umgeht. Unter dem Motto „Mantel und Degen“ standen die sportlichen Vorführungen im Verlauf des Gartenschautages.
Getrommelt, geblasen und gepfiffen, und zwar in gehöriger Lautstärke, wurde am Samstag nach Herzenslust auf dem Gelände der Landesgartenschau bei einem Treffen von Guggenmusiken. Unter dem Motto „Der lila Guggen-Sommer“ hatte dazu die Gugenmusik „Hätta lila“ aus Villingen eingeladen. Vierzehn Guggenmusiken waren der Einladung auf das 24 Hektar große Gartenschaugelände gefolgt und erfreuten die Besucher auf der Showbühne im Kuppelzelt und an vielen anderen Plätzen mit ihren schrägen Tönen. Mehr als 500 Guggenmusiker und Guggenmusikerinnen liefen dabei zur Höchstform auf und bekamen viel Beifall für ihr Auftreten in farbenprächtigen Kostümen und für ihre schrägen Töne.
Die Gartenschau hat Besucher fast aller Altergruppen. Der gerade fünf Wochen alte Yaron aus Schwenningen war bis jetzt der Jüngste unter ihnen. Die Gartenschau hat ihn allerdings wenig interessiert. Während Papa, Mama und seine Geschwister über das Gelände bummelten, schlief er seelenruhig in einem Tragetuch. Yarons Brüder im Alter von sieben, fünf und drei Jahren sind begeistert von den vielen Spielmöglichkeiten auf dem Gelände. „Sie finden sie toll und möchten am liebsten jeden Tag auf die Gartenschau“, sagt die Mama. „Wir haben deshalb auch eine Dauerkarte gekauft“.
Auch in China kennt man die Landesgartenschau. Die englischsprachige „Shanghai Daily“ hat kürzlich mit einem großen Foto von der Kuckucksuhr über die „horticultural show in southern Germany“ berichtet. „Es ist wieder Zeit dafür“ steht unter dem Foto der Kuckucksuhr, auf dem eine Frau gerade mit dem Reinigen der großen Zeiger beschäftigt ist. Die Zeitung mit dem Foto hat Patrizia Melfi aus Villingen von einer Reise nach China als Erinnerung mit nach Hause gebracht. „Ich war ganz schön überrascht und habe mich gefreut, als ich das Foto beim Zeitungslesen entdeckte“, sagt die Leiterin des Kompetenzzentrums Ausland bei der Volksbank Donau-Neckar.
Pünktlich zum Beginn der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika fiel am Freitag auch der Startschuss zu einem Fußballturnier für Toleranz zur WM 2010 auf dem Gelände der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. 18 Mannschaften beteiligten sich an dem Wettkampf auf dem grünen Rasen. Jede bestand aus vier Spielern, drei Buben und einem Mädchen. Tore zählten nur, wenn auch ein Mädchen im Verlauf der jeweils sieben Minuten dauernden Spielzeit einmal getroffen hatte. Die Spieler im Alter von 10 bis 17 Jahren, auf deren Trikots die Namen von WM-Mannschaften standen, waren mit Begeisterung bei der Sache. Den Zuschauern hat es ebenfalls gefallen.
Massenweise schräge Töne gibt es am Samstag (12.Juni) auf dem Gelände der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen während eines Guggenmusikertreffens zu hören. Eingeladen hat dazu die „Hätta Lila" Guggenmusik aus Villingen. Insgesamt sind 14 Guggenmusiken beim Gartenschau-Treff dabei. Mehr als 500 Musiker und Musikerinnen werden am Samstag von 13.30 Uhr bis 21 Uhr auf dem 24 Hektar großen Gartenschaugelände die Trommelfelle ihrer Zuhörer erfreuen und manchmal sicherlich auch strapazieren. Die Guggenmusiken spielen an verschiedenen Plätzen. Außerdem stellt sich jede Gruppe auf der Showbühne im Kuppelzelt vor. Unser Foto zeigt die Mitglieder der gastgebenden Guggenmusik aus Villingen-Schwenningen.
„Matthias Erzberger - Wegbereiter eines demokratischen Staates“ war das Thema eines Dialoges zwischen dem früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel und Oberbürgermeister Dr. Kubon auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Erzberger war Mitunterzeichner des Waffenstillstandsabkommens von Compiegne, das den ersten Weltkrieg beendete und baute als Finanzminister des Reiches das heute noch vorhandene deutsche Steuersystem auf. Er wurde bei Bad Griesbach 1921 ermordet. „Er hat politische Großtaten vollbracht“, stellte Teufel fest und gratulierte Schwenningen, dass es bereits 1946 eine Straße nach dem Politiker benannt hat.
Moderationen für die Sendung „SWR auf Tour“, die am 9. Juli im Dritten Fernsehprogramm ab 20.15 Uhr ausgestrahlt wird, hat ein Fernsehteam des Südwestrundfunks mit dem Moderator Hansy Vogt auf dem Gelände der LGS aufgezeichnet. Hansy Vogt, auch bekannt als Frau Wäber in der Sendung „Fröhlichen Alltag“, musste dabei viele Hände schütteln und Autogramme geben. In der SWR-Sendung treten noch folgende Schlagerstars auf: Helene Fischer, Semino Rossi, Kristina Bach, Ingrid Peters. die Klostertaler, die Münchner Freiheit und Stefanie Hertel. Unser Foto entstand bei Dreharbeiten beim Holzpolter des Forstes und zeigt Vogt im Gespräch mit Gartenschaugeschäftsführer Michael Martin.
Auf der LGS darf gewettet werden, wie schnell ein Eisblock in einem kleinen Holzhaus Sonne, Wind und Wetter trotzen kann. Die Eisblockwette dauert bis zum 4. Juli. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde ein Eisblock in ein kleines Haus verpackt. Dreieinhalb Wochen bleibt der Block im Haus. Gartenschaubesucher müssen nun schätzen, wie viel Prozent des Eisblockes beim Auspacken noch übrig sind. Wer richtig liegt, gewinnt ein Wellnesswochende für zwei Personen in einem Schwarzwaldhotel. Die Lösungszettel können in einen Briefkasten des Eisblockhauses geworfen werden.
„Blaues Blütenspektakel“ heißt die neue Blumenschau auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Gärtnermeister Lothar Keil und seine Floristen haben auf über 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche in den beiden Blumenhallen prächtige Blumenarrangements mit 60 verschiedenen Sorten wie Hortensien, Lavendel, Petunien, Rittersporn in den Tönen blau, blauviolett und violett in vielen Nuancen geschaffen. Es sind aber auch Blaublüter aus den Wüste Nevada und aus dem tropischen Südamerika vertreten. Selbst Blaukraut und blaue Kohlrabi fehlen als Überraschungen in der Blumenpracht nicht. Fast tausend Mal vertreten ist das bekannte Männerkraut. Insgesamt füllen die beiden Blumenhallen mehr als 6.500 Schnittblumen und Topfpflanzen.
Der Frühlingsflor ist verblüht. Seit gestern sind Gärtner dabei, die Blumenbeete mit rund 50 verschiedenen Sorten von bunten Sommerblumen zu bepflanzen. Allein 11.200 Stauden werden gesetzt und beispielsweise auch allein 29.000 Wandelröschen und 300 verschiedene Dahlien in den Boden gebracht Blumenfreunde haben in den nächsten Wochen bestimmt ihre helle Freude am farbenprächtigen Sommerflor. Die unterschiedlichen Blütezeiten der Pflanzen garantieren eine immerwährende Blütenpracht, die sicherlich genau wie der Frühjahrsflor schöne Motive für Erinnerungsfoto sind.
Als Rennfahrer hat sich am Sonntag auf der LGS der SWR-Abendschau-Moderator Jörg Hörig in einem vom Hema-Racing-Team aus Rottweil restaurierten Formel Super Vau Rennwagen aus den 70iger Jahren versucht. In solch einem Wagen ist auch schon Niki Lauda über die Pisten gerast. Zur Freude aller durfte Hörig sogar den Motor aufheulen lassen. Das Rottweiler Team mit Markus und Oliver Heimburger und Wolfgang Götz hatten den Rennwagen zu einer Präsentation der Deutschen Kinderkrebsnachsorge und der Nachsorgeklinik Tannheim auf der Landesgartenschau zur Verfügung gestellt und dabei eine Spende überreicht. Jürgen Hörig ist Vorsitzender des Freundeskreises der Deutschen Kinderkrebsnachsorge.
Der Schwenninger Wecker im Möglingspark auf dem Gartenschaugelände ist ein Monstrum. Allein das Zifferblatt hat einen Durchmesser von mehr als zwei Metern. Der gesamte Wecker wiegt zehn Tonnen. Den Wecker gibt es auch in Miniformat im Schwenninger Uhrenmuseum zu kaufen. Ganz neu ist er als Figur für das Marionettentheater im Neckarpark. Theaterchef Peter Röß hat den Wecker als zapplige Marionette angefertigt - gerade 300 Gramm schwer. Genau wie der große Wecker, der über die Geschichte der Uhrenindustrie informiert, kann auch sein kleiner Bruder schwätzen. Er ist die Hauptfigur im Stück „Der Neckarwecker“, der ab der nächsten Woche in den Abendvorstellungen auf dem Programm steht. Kaspar, Mooses und Seppl sind ebenfalls dabei.
Tapsig und trotzdem irgendwie elegant sind am Samstag 78 Maskottchen über das Gelände gezogen. Sie wollten einen Weltrekord aufstellen. Geklappt hat es leider nicht, den derzeitigen Rekord mit 119 Maskottchen zu brechen. Um einen Eintrag ins Guinnes Buch der Rekorde mit dem weltweit größten Maskottchen-Treffen zu erreichen, hatte der Schwäbische Albverein bundesweit mehr als 600 Firmen und Vereine angeschrieben und auf die Landesgartenschau eingeladen. Das Treffen der bunten Tierfiguren auf dem farbenfrohen Gartenschaugelände war ein voller Erfolg. Unter Beifall der Besucher marschieren die Maskottchen über das Gelände und wurden dabei in den verschiedensten Posen fotografiert.
Als „Wohltat für die Füße“ wurde am Samstag bei der offiziellen Eröffnung der Barfußpfad auf der LGS bezeichnet. Seit Beginn der Gartenschau am 12. Mai ist der 225 Meter lange Pfad im Parkbereich Möglingshöhe der Renner für viele große und kleine Besucher. 17 verschiedene Bodenbeläge können auf dem vom Schwäbischen Albverein angelegten Pfad getestet werden. Für Schuhe gibt es ein Holzregal zum Abstellen und für die Füße eine Fußwaschanlage mit fließendem Wasser. Unser Foto zeigt Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon (links) und den Vorsitzenden der Ortsgruppe Schwenningen des Schwäbischen Albvereins, Ralf Kille, beim Eröffnungsrundgang auf dem Barfußpfad.
...wie Landesgartenschau und Südwest Messe in unmittelbarer Nähe können schon für Verwirrung bei den Besuchern sorgen, zumal die beiden Veranstaltungen auch noch gemeinsam die Parkplätze nutzen und die Messe halt direkt an den Parkraum angrenzt. Eine Reisegruppe aus der Schweiz mit Ziel Gartenschau war ein erstes Opfer. Kaum den Autos entstiegen, marschierten die Eidgenossen zielstrebig zur Messekassse, lösten Eintrittskarten und suchten vergeblich nach der erhofften Blumenpracht. Pech gehabt – denkste.! Bei der Messe zeigte man sich großzügig und zahlte den Eintrittspreis zurück. Hocherfreut steuerten die Schweizer danach zum Gartenschaugelände. „Es ist schön gsii“, sagten sie bei der Heimreise und meinten damit die Kulanz der Messe und den Bummel über die Gartenschau.
Blühende Tulpen aus dem Frühling zum kalendermäßigen Sommerbeginn erfreuen immer noch die Besucher der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Das bevor- stehende Wochenende mit viel Sonnenschein eignet sich deshalb geradezu ideal zu einem Bummel über das 24 Hektar große Gartenschaugelände mit seinen drei Park- bereichen. Im Kuppelzelt, im Treffpunkt Baden-Württemberg und anderen Plätzen wird wieder ein buntes Programm geboten. Mooses und andere Maskottchen wollen am Samstag einen Weltrekord aufstellen. Ein Märchenerzähler ist unterwegs, Marionettentheater wird geboten, beim Forst werden Nistkästen gebastelt. Es stehen aber auch Kunstführungen und Lesungen auf dem Tagesprogramm.
Die Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge veranstaltet am Sonntag (6. Juni) ab 15.00 einen Aktionstag für die ganze Familie auf der Gartenschau. Für Unterhaltung sorgen der Schnellzeichner Thomas „Mopf“ Müller und das Duo Rainbow . Ab 17.Uhr gibt SWR-Moderator Jürgen Hörig (Vorsitzender des Freundeskreis der Deutschen Kinderkrebsnachsorge) Autogramme. Am Abend sorgen neben der Tuttlinger Band A & M besonders die Gruppe Bluesquamperfect für Unterhaltung. Ein Höhepunkt ist um 16. Uhr. eine Luftballonaktion. Gesunde Kinder begegnen dabei den schwerst kranken Patientenkinder der Nachsorgeklinik Tannheim und vermitteln ihnen so das Gefühl, dass sie an unserer Gesellschaft teilhaben.
Für Mooses ist die Teilnahme Ehrensache: Am Samstag ist er eines von vielen Maskottchen, um einen Weltrekord aufzustellen. „Wir sind gespannt, wie viele Maskottchen kommen“, sagt Ralf Kille von der Ortsgruppe Schwenningen des Albvereins. Um 13.30 Uhr startet am Samstag der Umzug der Maskottchen bei der Helios-Arena. Von hier aus marschieren die lustigen Figuren langsam durchs Gartenschaugelände in Richtung Kuppelzelt im Neckarpark. Um 14 Uhr beginnt dann auf der Showbühne ein Weltrekordversuch. Mehr als 120 Maskottchen müssen sich dort einfinden, um den derzeitigen Weltrekord zu brechen.
Spannende Geschichten aus dem Märchenland erzählt von Donnerstag bis Sonntag Joachim Varoß. Als Achim der I. von Wettesingen zieht er die Besucher in seinen Bann. Geschickt bindet er sie in die Handlung ein und zaubert dazu aus seiner Märchenkiste allerhand geheimnisvolle Dinge. Für aufmerksame und helle Augen sorgt auch die Sigrid Maute. An Frohenleichnam tritt sie auf. Die Märchenerzählerin aus Balingen-Zillhausen lässt die Landesgartenschaubesucher in die verschiedensten Märchen aus ganz Europa eintauchen.
Kleine Akrobaten ganz groß: Viel Beifall gab es gestern im Kuppelzelt auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen für die Nachwuchsartisten des Kinderzirkus der Stadt Villingen-Schwenningen. Mit einem bunten Programm unterhielten sie die Zuschauer. Am kommenden Sonntag (6. Juni) treten die Nachwuchsartisten noch einmal im Kuppelzelt auf der Showbühne auf. Dort zeigen sie ab 15.30 Uhr Ausschnitte aus ihrem Programm und laden ab 16 Uhr zum Mitmachzirkus ein. Am Sonntag ist der Kinderzirkus Gast beim Aktionstag der Deutschen Kinderkrebsnachsorge Tannheim.
Schneller kommt man nicht auf das 24 Hektar große Gelände. Ein Ehepaar aus Mannheim hat einen solchen Trip hinter sich. Der Besitzer eines Sportflugzeuges war mit seiner Frau zu diesem Ausflug gestartet. „Noch auf dem Weg zum Flughafen wussten wir nicht, wohin es gehen sollte“, verriet der Hobby-Pilot. Dann sei ihnen eingefallen, dass sie noch nie an der Quelle des Neckars waren, der bekanntlich bei Mannheim in den Rhein fließt. So flog man, immer schön den Neckar im Blickfeld, bis zum Flugplatz nach Schwenningen und fuhr von dort aus mit dem Taxi zur Gartenschau. Und wie wars: „Hajoo, allaa guut“, ertönte es im schönsten Mannemer Dialekt, bevor die beiden wieder abhoben.
Das SWR Fernsehen sucht wieder das „grüne Paradies“ – besonders schöne Gärten, Balkone und Terrassen – in Baden-Württemberg. Der Start des Landesschau-Wettbewerbes „Gartenzauber –der schönste Garten in Baden-Württemberg“ fiel am heutigen Montagabend auf der Landesgartenschau. Moderatorin Andrea Müller moderierte den Auftakt zum Wettbewerb aus dem SWR-Fernsehgarten im Neckarpark. In der fast fünf Minuten dauernden Einspielung wurde der Wettbewerb vorgestellt und LGS-Geschäftsführer Michael Martin zu Gartenschau interviewt. Unser Foto zeigt bei der Generalprobe zur Sendung von links nach rechts Regisseur Schneider, Moderatorin Andrea Müller, LGS-Geschäftsführer Martin und den Kameramann.
Zur Freude der großen und kleinen Besucher der Landesgartenschau ist am Sonntag Dr. Musikus über das Ausstellungsgelände gerollt. Er hat seinen Zuhörern eine Musikshow mit Feuerwerks-Fontänen, Konfettibomben, Luftschlangen und Seifenblasen geboten. Dazu gab es jede Menge Musik und Gesang. Das größte Ein-Mann-Orchester der Welt mit vielen Effekten, wie sich Dr. Musikus selbst bezeichnet, erfreute die Besucher im Auftrag der Sparkasse. Unser Foto entstand bei einem Auftritt im Möglingspark.
Jetzt gibt es das Gartenschau-Maskottchen auch als zappelnde Marionette. Der 51 Jahre alte Schauspieler Peter Rüß, der die Besucher der Gartenschau täglich mit seinem Spiel erfreut, hat den Mooses im Mini-Format geschaffen. In drei Tagen war er fertig. Gartenschaugeschäftsführer Michael Martin ließ sich als Erster mit den beiden Maskottchen auf einer Parkbank zur Erinnerung fotografieren. „Gut gelungen“, lobte er den Marionettenspieler für seine Arbeit. Aber: Tri-Tra-Trullala: Der Kaspar hat schon jetzt Angst, dass ihn der kleine Mooses vielleicht in der Beliebtheitsskala schlagen könnte. „Wenn ja“, mosert er, „kriegt Mooses was auf die Mütze.
Bibelfest zu sein ist die erste Voraussetzung für einen Bischof. Der Rottenburger Bischof Dr. Gebhard Fürst kennt sich außerdem gut in Märchen aus und ist zudem ganz schön sportlich. Alle drei Tugenden bewies er an Pfingsten bei einem Besuch der Landesgartenschau. Nach dem Gottesdienst im Kuppelzelt demonstrierte der Bischof sein märchenhaftes Wissen beim Besuch der Blumenschau „Märchen in der Blumensprache“. Er erkannte die Märchenbilder auf Anhieb und zitierte spontan den richtigen Text vom Knüppel aus dem Sack bei „Rumpelstilzchen“ und „Knusper, Knusper Knäuschen“. Ohne zu zögern, begab sich Fürst danach beim Kirchenpavillon auf die Knie und kroch durch ein Weidengeflecht, das einen Geburtskanal als eine der dort vorhandenen Lebensstationen darstellt.
Strahlende Kinderaugen und jede Menge Spaß sind garantiert, wenn Clown Peppino und die Euromaus am Sonntag (30. Mai) beim Europa-Park Kindertag die kleinen und großen Gäste der Landesgartenschau begrüßen. Unter- stützung erhalten sie von „Herrn Wolke“, der mit viel Witz, Herz und Phantasie bei den Kindern für beste Unterhaltung sorgt. Kinderunterhaltung zum Anfassen bietet der Europa-Park, wenn am kommenden Sonntag zwischen 11 Uhr und 15.30 Uhr die Europa-Park Künstler mit bunt gemischtem Show- und Mitmachprogramm für beste Unterhaltung sorgen. Darüber hinaus sorgen bunte Jongleure und Stelzenläufer über die ganze Gartenschau verteilt für Unterhaltung bei den Besuchern.
Am Freitag (28.Mai) bringt Janis Nikos griechisches Feuer an den Neckar. Der Grieche mit der romantischen Stimme ist bekannt durch eingängige Hits wie „Chica, Chica“ oder „Te quiero más“. Nikos begeistert mit seiner temperamentvollen Bühnenshow und ist nicht nur in Deutschland sehr gefragt. Zu den SWR4 Radiotagen gehört auch die SWR4 Band. Zusammen mit Sabine Petrich, die der Band eine sympathische Stimme verleiht, präsentieren die fünf musizierenden Musikredakteure am dritten Tag ihr breites Repertoire an bekannten Schlagern, Hits und Evergreens. Für weiteren musikalischen Genuss sorgt am Freitag Sängerin Mara Kayser. Auf einer Landesgartenschau im Schwarzwald dürfen auch die Fallers nicht fehlen. Ursula Cantieni alias Johanna Faller ist am Freitag als prominenter Gast und interessanter Gesprächspartner auf der Bühne in Schwenningen.
Den Anfang macht Tommy Steiner. Bekannt wurde er 1983 mit „Die Fischer von San Juan“. Seither ist er als Produzent, Texter und Komponist nicht mehr aus der Schlagermusik wegzudenken. Sogar als Schauspieler war er schon tätig, zusammen mit Jochen Busse und Hans Clarin spielte er in "Hochwürden erbt das Paradies" mit. Tanzmusik der Superlative verspricht die „Marc-Fischer-Band“, bekannt von den Andrea-Berg-Open-Airs und nicht zuletzt von einigen SWR4 Events. Rosanna Rocci entführt die Besucher dann wieder in den Süden. Die Italienerin war in den neunziger Jahren mit Umberto Tozzi auf Tournee, wurde so international bekannt und singt seit 1992 auch deutsche Lieder.
Der Verkauf der günstigen Fünfer-Kartenblocks für einen Besuch der LGS geht zu Ende. Nach Angaben der LGS ist das Kontingent an gedruckten Blocks in einer Auflage von 2.500 Stück fast verkauft. Die Blocks kosten 55 Euro. Interessenten bekommen sie noch bis zum Ausverkauf in den Osiander-Buchhandlungen, den Bürgerämtern und den Touristinformationen in beiden Stadtbezirken sowie in der LGS-Geschäftsstelle. Weiterhin angeboten werden die Dauerkarten für die Gartenschau. Erwachsene zahlen für sie 95 Euro. Familienkarten kosten 190 Euro. Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren bekommen Dauereinzelkarten für 20 Euro. Kinder bis fünf Jahre haben freien Eintritt.
 - Bischof Dr. Ulrich Fischer und Bischof Dr. Gebhard Fürst (rechts)
Als eine „gelungene grüne Lunge“ hat Bischof Dr. Gebhard Fürst von der Diözese Rottenburg am Montag bei einem Besuch in Villingen-Schwenningen die Landesgartenschau bezeichnet. Gemeinsam mit Dr. Ulrich Fischer von der Evangelischen Landeskirche in Baden feierte er zusammen mit mehr als 1.000 Gläubigen einen ökumenischen Pfingstgottesdienst im großen Kuppelzelt im Neckarpark der Gartenschau. „In meiner Kindheit bin ich in einem Garten aufgewachsen. Mein Vater war Gärtner“, begründete Bischof Fürst seine Freude über die Gartenschau. Auf die Interview-Frage, ob man hier die frohe Botschaft durch die Blume verkünden könne, meint Fürst lächelnd: „Ein schönes Bild.“
Zehn Hundeboxen stehen am Haupteingang Messe der Landesgartenschau. Die Belegung ist gut, weil die vierbeinigen Freunde von Herrchen und Frauchen nicht aufs Gartenschaugelände dürfen. Nur Blindenhunde haben Zutritt. Erster Gast in einer Hundebox war ein Mischling namens Apollo. Er fühlte sich ausgesprochen wohl. Frauchen hatte sogar seinen Napf für Wasser und Futter mitgebracht. Nur zwei waren mit der Box als vorübergehende Heimat nicht einverstanden. Sie gaben erst Ruhe, als sie vorübergehend in den LGS-Bürocontainer gebracht und dort verwöhnt wurden. Der Kundendienst kommt nicht von ungefähr: LGS-Geschäftsführer Michael Martin ist ein ausgesprochener Hundefreund. Am Donnerstag betreute er persönlich den Mischling Anka in seinem Büro mit sehr vielen Streicheleinheiten.
Großen Anklang bei den Gartenschaubesuchern hat eine getanzte Modenschau auf der Showbühne im Kuppelzelt des Neckarparks gefunden. Models aus Berlin präsentierten mit viel Esprit die neuesten Modetrends bei Kleidern und Unterwäsche. Anklang fanden auch Accessoires wie Schuhe, Taschen, Schmuck, Brillen und die neuesten Handys. Veranstalter der schwungvoll inszenierten Modenschau auf der Gartenschau war ein großes Schwenninger Einkaufscenter.
Strandkorb-Atmosphäre auf der LGS: Mecklenburg-Vorpommern hat als Gruß von der Ostsee der Gartenschau drei große Strandkörbe zur Verfügung gestellt. Auf einer Sandfläche unterhalb der Möglingshöhe laden sie Gartenschaubesucher zum Verweilen ein. Selbst feiner Sand fehlt auf der Strandkorbfläche beim Möglingssee nicht. Das Ambiente gefielt sogar dem SWR Fernsehen. Für die Sendung „Vis-à-vis“, die am Samstag ab 19.15 Uhr im Dritten Fernsehprogramm des SWR und im Französischen Fernsehen ausgestrahlt wird, wurde eine der Moderationen für die dreißig Minuten dauernde Sendung im Strandkorb aufgenommen. Voilà, mal sehen, was daraus geworden ist.
Mit dem Tanztheater „Garten“ sind gestern Schüler und Schülerinnen der Bickebergschule Villingen im Kuppelzelt auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen aufgetreten. Die jungen Akteure waren mit Begeisterung bei der Sache und erfreuten die Zuschauer mit ihrer Spielfreude und den Liedern zu Gartenthemen. Selbst der „Gärtner war immer der Mörder“ wurde von den Schülern musikalisch auf die Schippe genommen.
Stolz präsentierten gestern Schüler und Schülerinnen der Villinger Grundschule Steppach eine Blumenbank auf dem LGS-Gelände. Die Zweit- bis Viertklässler der Kunst AG haben die Blumenbank mit farbvollen Motiven und Blumen verziert. In Vierergruppen arbeiteten die Schüler abwechselnd insgesamt neun Monate, inklusive freiwillige Überstunden, an der kunstvollen Gestaltung ihrer Bank und Holzblumen. Geachtet wurde vor allem darauf, dass viele verschiedene Motive von großen und kleinen Blumen, ein Sonnenuntergang und Blüten einen farbprächtigen Übergang bilden. Dafür wurden viele Farben zusammen gemixt und ausprobiert, bis die Farben endgültig stimmten.
Abgeordnete des Landtagsausschusses „Ländlicher Raum und Landwirtschaft“ haben die Landesgartenschau besucht. Der Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Karl Rombach war auch Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch gefolgt. LGS-Geschäftsführer Michael Martin führte die Gäste aus Stuttgart über das Gelände. „So eine Landesgarten- schau kann sich sehen lassen“, lautete das Urteil der Parlamentarier. Unser Foto entstand vor einem Mustergarten der Landschaftsgärtner und zeigt von links nach rechts neben Staatssekretärin Gurr-Hirsch, Geschäftsführer Michael Martin und den CDU-Landtagsabgeordneten Karl Rombach.
Eine Riesen-Kuckucks-Uhr als Werbung für die Schwarzwälder Uhrenindustrie wurde offiziell auf dem Gelände der LGS ihrer Bestimmung übergeben. Alle Viertelstunde lässt der Kuckuck seinen kräftigen Ruf (wurde in einem Tonstudio gemixt) über das Gelände erschallen. Die Idee dazu hatte die Arbeitsgemein- schaft der Deutschen Uhrenstraße mit Sitz in Furtwangen in Zusammenarbeit mit dem deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen. Bei dem funkgesteuerten Kuckuck in- und an der Fassade eines alten Bahnwärterhäuschens (diente als Vorbild für das Design aller Kuckucksuhren) handelt es sich um eine Sonderanfertigung. Unser Foto vor der Kuckucksuhr zeigt Von links nach rechts den Uhrenbauer Matthias Beck, einen Uhrenträger und den Direktor des deutschen Uhrenmuseums in Furtwangen, Professor Eduard C. Saluz.
 - Als Spätzleschaber versuchten sich Landrat Karl Heim (links) und Markus Reuss, Chef der Gastronomie der Landesgartenschau.
Spätzle, Kartoffelsalart, Maultaschen und Schupfnudeln verteilten Mini-Köche auf dem LGS-Gelände als Kostproben ihres Könnens an die Besucher. Direkt neben dem Glashaus der Gastronomie hatten die Mini-Köche ihr Domizil aufgebaut und zeigten, was sie bisher schon gelernt hatten. Die Europa Mini-Köche als Nachwuchsvereinigung gibt es seit 1889, zehn davon in Baden-Württemberg. Teamleiterin der Miniköche im Schwarzwald-Baar-Kreis ist Ingrid Limberger aus Bad Dürrheim. Am Schaukochen auf der LGS beteiligten sich allein 15 junge Kochfans aus ihrer Gruppe. Die Mini-Köche treffen sich monatlich zur Ausbildung. Nach zwei Jahren erhalten sie ein offizielles Zertifikat.
Für beste Unterhaltung der Gäste im Pavillon des Landkreises und der Stadt Villingen-Schwenningen sorgte am Sonntag auf dem Gelände der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen der „Krach Karle“ aus Buchheim im Kreis Tuttlingen. Viel Beifall erhielt für die gekonnte Bedienung seiner musikalischen „Melkmaschine“ und seinen Gesang. Gebucht war das Original aus Buchheim für die Vorstellung der Broschüre „Direkt vom Bauernhof“, in der landwirtschaftliche Betriebe mit Direktvermarktung aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg beschrieben werden.
Im Rahmen einer Gemeinde-Präsentation stellt sich die Stadt Triberg ab dem Eröffnungstag für eine Woche auf der Landesgartenschau vor. Triberg ist somit die erste Kommune, die sich gemeinsam mit dem Landkreis und der Stadt Villingen-Schwenningen in einem eigens dafür errichteten Info-Pavillon auf dem Landesgartenschau-Gelände präsentiert. Am Sonntag, 16. Mai, sind die Triberger Musikvereine gefragt: Auf der großen Bühne spielt ab 13 Uhr der Fanfarenzug Triberg, ab 14.15 Uhr der Musikverein Trachtenkapelle Gremmelsbach und ab 15.30 Uhr die Stadt- und Kurkapelle.
 - Kunststaatsekretär Dr. Dietrich Birk (dritter von rechts) und Vertreter der Museen aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, präsentierten sich auf der Landesgartenschau
Eine Kulturlandschaft ganz besonderer Art entsteht vom 12. bis zum 24. Mai im Treffpunkt Baden-Württemberg. Museen der fünf großen Kreisstädte der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg inszenieren eine Blütenpracht musealer Attraktionen. Mit dabei sind das Museum Biedermann und die Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen in Donaueschingen, das Dominikanermuseum in Rottweil, das Stadtmuseum und die Auto- und Uhrenwelt Schramberg, das Heimatmuseum in Tuttlingen und die Städtischen Museen in Villingen-Schwenningen. Täglich wechselnde Aktionen bieten Gelegenheiten zum Mitmachen und geben weitere Einblicke in die spannenden Themenwelten der Museen.
 - Landrat Karl Heim bei seiner Eröffnungsansprache
Der Schwarzwald-Baar-Kreis und die Stdt Villingen-Schwenningen stellten sich in seinen Pavillon auf der LGS als eine Region mit hoher Innovationskraft und Zukunfts- fähigkeit unter dem Motto „Eine Region in Bewegung“ vor. Gezeigt werden unter anderem hochwertige Kultur-, Natur- und Landschaftsgüter. Villingen-Schwenningen mit 82.000 Einwohnern ist das Oberzentrum der Region und zeigt, was man sich von einer traditionsbewussten, aufstrebenden und familienfreundlichen Stadt wünscht: Ein reichhaltiges Kultur- und Freizeitangebot, eine intakte Infrastruktur, ein bedeutender Industriestandort, ein ausgezeichnetes Bildungssystem und eine wunderschöne Landschaft.
Als „Grüner“ hat sich Ministerpräsident Stefan Mappus bei der Eröffnung der Landesgartenschau geoutet. „Wissen Sie, am besten kann ich mich beim Rasenmähen entspannen“, erklärte er offenherzig vor 1.500 Zuhörern im Showzelt am Mittwoch. Als er sich bei Junggärtnern erkundigte, ob die Gartenarbeit anstrengend sei, hatte Geschäftsführer Reiner Bierig vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatz die Lacher auf seiner Seite, als er trocken feststellte: „Nur die Harten arbeiten im Garten, Herr Ministerpräsident“. Recht erstaunt war Mappus dann allerdings beim Betrachten eines großen Nelkenarrangements in der Blumenhalle, als er von einem Gärtner erfuhr, dass sich die Nelkenstiele auch bestens zum Pfeifenputzen eignen. „Sachen gibt es“, meinte er kopfschüttelnd und setzte den Rundgang fort.
Mit der Gartenschau in der Doppelstadt feiert Baden-Württemberg gleichzeitig das Jubiläum 30 Jahre Landes- gartenschauen in Baden-Württemberg. Das Land gehöre zu den Pionieren bei der Umsetzung von Landesgarten- schauen, stellte der Ministerpräsident in seiner Eröffnungs- rede unter dem Beifall vor mehr als 1. 500 Zuhörern fest. Das 24 Hektar große Ausstellungsgelände in Villingen-Schwenningen ist nach Worten des Ministerpräsidenten „mit der Quelle des Neckars als Herzstück ein imposantes und beeindruckendes Gartenschau-Areal“. Es sei mit seinen vielen tollen Ideen einfach grandios gelungen, erklärte der Landesvater nach einem Rundgang. „Der Besuch hat mir unheimlich Freude gemacht.“
Nur noch wenige Tage sind es bis zum Anmeldeschluss für die Talent-Show auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Der Countdown läuft. Nur noch bis zum 16. Mai werden Demo-Bänder mit Bewerbungsauftritten angenommen. Anmeldungen liegen nach Auskunft des Veranstalters bereits aus ganz Deutschland vor, lediglich aus der Region haben sich erst wenige Sängerinnen und Sänger gemeldet. Wer also schon immer mal auf einer Bühne stehen wollte und sich zum Show Star berufen fühlt, sollte sich schnell noch anmelden. Ein TV Team wird vor Ort sein, um die Gesangsauftritte aufzunehmen. Anmeldungen für die Talent-Show unter http://www.lgs-talente.de/kuenstlerbewerbung.html
Stellenweise bis zum Bauch im Wasser standen Mitglieder der DLRG im Möglingssee auf dem Gelände der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Auf dem See hatten sich große glitschige Grün-Algenfelder ausgebreitet. Kein schöner Anblick – unzumutbar für die Gartenschaubesucher ab dem 12. Mai, wenn die Gartenschau ihre Tore öffnet. In einem mehrstündigen Einsatz fischten die DLRG-Mitglieder einige Zentner Algen von der Wasseroberfläche ab. Sogar ein Schlauboot wurde eingesetzt, um die Algen aus der Mitte des Sees an den Rand zu schieben, wo sie mit Hilfe von Gartenrechen und Gabeln aufs Trockene geworfen wurden. Jetzt ist die gesamte rund 3000 Quadratmeter große Wasseroberfläche des bis zu 110 Meter langen Sees, der vom Wasser aus der Neckarquelle gespeist wird, wieder blitzblank sauber.
Mehr als 30 Vertreter von Presse, Funk und Fern- sehen aus dem ganzen Land haben an der Eröffnungspressekonferenz für die am 12. Mai in Villingen-Schwenningen beginnende Landesgarten- schau teilgenommen. Die Gartenschau würde das Gesicht der Doppelstadt nachhaltig sehr zum Positiven verändern, stellte dabei Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium Ländlicher Raum, Ernährung und Verbraucherschutz fest. In Baden-Württemberg gibt es seit 30 Jahren Gartenschauen. Land und Städte haben dafür mehr als 230 Millionen Euro ausgegeben und rund 625 Hektar Grünflächen geschaffen.
Renaissance für die Steinzeit: Im Ausstellungsbereich Bauchenberg der Landesgartenschau hat der BUND zwei Häuser aus der Jungsteinzeit originalgetreu nachgebaut. Es war die erste Hochkultur auf dem jetzigen Gartenschaugelände, stellt Oberbürgermeister Kubon bei der Einweihung der Gebäude aus Holz und Lehm schmunzelnd fest. Besucher können während der Gartenschau im Steinzeit-Ensemble töpfern oder in einem historischen Ofen Fladenbrot backen.
„Grabgestaltung und Denkmal“ lautet das Thema des Beitrages der Friedhofsgärtner und Steinmetze auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Die Landesgartenschau-GmbH hatte vier Wettbewerbe für Friedhofsgärtner, Steinmetze, Steinbildhauer, Holzbildhauer und Metallgestalter in Baden-Württemberg ausgelobt. Erstmalig waren Friedhofsgärtner und Steinmetze aufgefordert, Arbeitsgruppen zu bilden. Insgesamt beteiligten sich 15 Friedhofsgärtner und 13 Steinmetze. Sie gestalteten 22 Gräber. Sie sind gute Beispiele für eine moderne Grabgestaltung. Im Info-Pavillon können sich Gartenschaubesucher beraten lassen.
Eine lange Holztafel, drumherum 18 Sitzplätzen aus Holzstämmen, umschlossen von einer Gabionenwand, das ist der Rast- und Ruhegarten, den der Lionsclub Schwenningen auf dem Gelände der Landesgartenschau geschaffen hat. Der Tisch, die Sitzhocker und die Pergola sind aus widerstandsfähigem heimischen Douglasienholz. In dem Picknickgarten befinden sich 11 Sitzsteine aus Savognin. Rund 40 Schwenninger Lions waren beschäftigt, den Platz herzurichten. „Dieser Beitrag soll auf Dauer erhalten bleiben“, sagt Dietmar Wildi, Mitglied der Lions. Der Garten ist einer von insgesamt vier Neckargärten auf dem LGS-Gelände.
86 Firmen aus Villingen-Schwenningen und Umgebung haben in der Zwischenzeit einen Sponsorenvertrag mit der Landesgartenschau (LGS) in Villingen-Schwenningen unterschrieben. Sie unterstützen mit Sach- und Geldspenden den Aufbau des Gartenschaugeländes. Gestern kamen fünf weitere Sponsoren ins LGS-Boot. Firma Ettwein sponsert eine über 20 Meter lange Bank, die Südwest-Messe unterstütze den Bau der Spielinsel und Armin Hipp stellt zwei motorbetriebene Sonnensegel zur Verfügung. Mathias Mieg von Tipp-Kick stellen lebensgroße Tipp-Kick Figuren zum spielen bereit und organisiert ein Turnier. Franz Wiebelt unterstützt die Büroorganisation des Treffpunkt Baden-Württemberg mit Materialien.
Sogar die Deutsche Bahn fährt total auf das größte Gartenfest des Landes ab. In Bahnhöfen in ganz Baden-Württemberg hängen 750 großflächige Plakate. Außerdem liegt ein Flyer mit Gartenschau-Infos aus. Er ist in einer Auflage von 90.000 Stück gedruckt worden. „Raus aus dem Alltag – rein ins Erlebnis. Mit dem Baden-Württemberg Ticket zur Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen“ lautet die Schlagzeile auf dem Flyer. Zuckersüß ist die Werbung des Ulmer Kaffeerösters Seeberger (Partner der Landesgartenschau). Auf der Rückseite von drei Millionen Zuckerbriefchen und fünf Millionen Tassendeckchen, die in Cafes und Restaurants verteilt werden, sind sechs verschiedene Gartenschaumotive zu sehen.
Aber Hallo – das sieht ja wirklich schon ganz schön bunt aus. Da staunte selbst LGS-Maskottchen Mooses gestern auf seinem Rundgang als Blumeninspektor über den Stand der blühenden Vorbereitungen auf dem Gelände der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen. Bärenstark sei alles, brummelte Mooses, überprüfte Blätter, Blüten und steckte sogar seine große Nase in den Boden. Bis zur Gartenschaueröffnung am 12. Mai sorgen mehr als 70.000 Blumen in den Beeten für einen herrlichen Frühlingsflor auf dem 24. Hektar großen Gelände.
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